Sparen und die Umwelt schonen | Zero Waste Guide

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Zero Waste und Fairtrade hat für viele noch den Stempel “viel zu teuer” aufgedruckt, weshalb ich euch heute zeigen möchte, wie viel man mit dem Vermeiden von Plastik und Verpackungen tatsächlich sparen kann!

Sparen durch Wiederverwenden

Bei vielen Alltagsgegenständen zahlt sich das Investieren in eine nachhaltige Alternative schon nach kurzer Zeit aus! Hier möchte ich an nur einigen Beispielen zeigen, wie sehr sich wiederverwendbare Objekte auszahlen!

Kaffee: Ja, ihr könnt euch schon denken, dass ich Coffee-to-go-Becher ansprechen möchte. Klar sind Plastik- oder Papiereinwegbecher umsonst, doch wie viel könntet ihr sparen, wenn ihr euch den Kaffee direkt selbstgemacht von zuhause mitgebracht hättet? Für die klassischen 4,50€ bei Starbucks hättet ihr euch zuhause sicherlich nicht nur einen Coffee to go mitnehmen können, sondern direkt noch ein Frühstück dazu!

Ihr möchtet auf den Espresso um die Ecke einfach nicht verzichten? Kein Problem! Denn auch kleine Schritte machen einen Unterschied! Wie wäre es denn für den Anfang zwei Mal die Woche sich den Kaffee von Zuhause mitzunehmen und den dafür verwendeten Becher an den anderen Tagen auffüllen zu lassen?

Außerdem unterstützen Kaffeeketten wie Starbucks mittlerweile nachhaltiges Verhalten: Wer seinen eigenen Becher mitbringt, bekommt 30 Cent Rabatt.

Sparen durch Wiederverwenden: Der gute alte Jutebeutel

Einkaufstaschen: Ihr wolltet nur mal eben ein paar Sachen einkaufen und schwups hattet ihr mal wieder mehr Produkte im Korb, als dass ihr sie eigentlich transportieren könnt? Dann gewöhnt euch an, einen Jutebeutel stets dabei zu haben! Ach, ihr meint die Plastiktüte kann man auch mehrmals verwenden? Seien wir mal ehrlich, wie oft ist die eben erworbene Einkaufstüte direkt nach dem Einpacken auch schon wieder gerissen!

Ein Stoffbeutel hingegen ist widerstandsfähiger, reißt nicht sofort und zahlt sich dadurch im Nu aus!

Wasserflaschen: Eine Apfelschorle to Go beim Bäcker, ein stilles Wasser beim Meeting und auf dem Heimweg, kurz nach dem Sport noch ganz schnell eine Flasche vom Kiosk bei der U-Bahnstation. Im Schnitt leert jeder Deutsche bis zu zehn Flaschen Wasser am Tag! 10 Stück! Und das obwohl PET-Flaschen zu den wenigen Materialien gehören, die selbst nach 500 Jahren sich nicht selbst kompostieren! Das bedeutet Unmengen von Plastik allein durch unseren Wasserkonsum!
Deshalb: Stellt auf nachhaltige Trinkflaschen aus Edelstahl um!  Wie viel Geld gibt man ganz nebenbei für Getränke to go aus? Viel zu viel! Versucht stattdessen einfach stets eine Wasserflasche mit Wasser aus dem Hahn aufzufüllen und mit euch zu tragen. Dadurch, dass man stets Wasser bei sich hat, kann man ganz nebenbei seinen Wasserkonsum steigern!

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Wann hast du dich das letzte mal gefragt, ob du das jetzt wirklich brauchst?

Sparen durch Wiederverwenden: Ausleihen statt kaufen!

Mal ehrlich: Wie viele ungetragene Kleidungsstücke hängen bei dir im Schrank oder wie oft hast du ein Buch nur einmal gelesen, bevor du es auf ewig in den Kleiderschrank gestellt hast? Von daher lerne deine Anschaffungen zu überdenken! Du hast Lust auf einen Racletteabend, ein Volleyballspiel oder diesen flauschigen Leopardenmantel? Dann leihe aus!
Du wirst überrascht sein, wie viel und wie einfach man ausleihen kann! In meinem Artikel über Zero Weste-Tipps habe ich bereits vom Kleider-Abo erzählt. Ein Prinzip, bei dem man monatlich 4 Kleidungsstücke ausleiht und nach dem Monat durch vier andere austauscht. So kann man voller Überzeugung die Stücke tragen und wenn man nach dem Monat nicht mehr ganz so verliebt in die Stücke ist, sie einfach durch neue Lieblingsteile austauschen!

Andere Objekte wie Akkuschrauber, Maßbänder, Raclettepfannen oder Volleybälle lassen sich oft auch einfach und ohne Umstände im Bekanntenkreis ausleihen! Merkt man nach dem fünften Mal Ausleihen, dass man das Stück noch immer wirklich gerne hätte, dann hat man doch die Bestätigung, dass sich eine Anschaffung lohnt!

Bewusst konsumieren ist ein wichtiger Bestandteil von Zero Waste, also hinterfrage dein Konsumverhalten! Lohnt sich eine Anschaffung auf Dauer nicht, dann brauchst du sie auch nicht jetzt!

Sparen durch Wiederverwenden: Verkaufe nicht mehr Geliebtes, jemand anderes wird sich freuen

Foodsharing: In vielen Großstädten gibt es mittlerweile Foodsharing-Projekte. In alten Telefonzellen, Kühlschränken oder sogar Fahrradkörben kann jeder zu viel gekaufte Lebensmittel hinbringen oder auch umgekehrt mitnehmen. Ebenso wie die Fairteiler Vorort, gibt es mittlerweile auch einige Online-Projekte, die sich dem retten von Lebensmitteln widmen. Bei Toogoodtogo kann man beispielsweise Speisen, die am Tag nicht mehr verkauft wurden, zu einem geringeren Preis abholen. Wie kann man besser sparen, als mit kostenlosen Lebensmitteln?

Secondhand: Finde dein neues Lieblingsteil nachhaltig! Wer nicht das Geld für faire Kleidung hat, für den könnte Secondhand die Offenbarung sein. Und nein, das hat heute so gar nichts mehr mit den muffeligen, leicht nach Oma riechenden Geschäften zutun! In vielen Großstädten haben sich mittlerweile echt hippe Secondhand-Läden nieder gelassen, alternativ dazu finden auch oftmals Mädchen- oder Vintage-Flohmärkte statt, auf denen auch Modemuffel ihr neues Lieblingsstück finden dürften! Ob fair oder fast-fashion Teile, in jedem Fall könnt ihr auf Flohmärkten ordentlich sparen! Wer in einer kleineren Stadt wohnt oder lieber online shoppt, für den könnte Kleiderkreisel oder Mädchenflohmarkt eine echte Secondhand-Alternative sein.

Reparieren statt wegschmeißen! Dein Handy-Akku schwächelt andauernd und jetzt ist auch noch dein Bildschirm gesprungen? Dann heißt es austauschen statt ersetzen! Die Reparatur ist oftmals günstiger. Wenn die dir beim Profi zu teuer erscheint, dann versuche es mit einem Tutorial selbst zu reparieren! Besonders was Handys angeht, findet man mittlerweile Reparatur-Tutorials en masse im Internet! Ob Profi oder DIY, im Vergleich zur Neuanschaffung, tust du der Umwelt etwas Gutes und kannst ordentlich sparen!

Selbst anbauen! Schnappt euch ein Päckchen Tomaten- oder Kürbissamen und sät sie auf euren Balkon, Garten oder Fensterbrett! Wie einst bei Oma und Opa, könnt ihr schon nach wenigen Wochen die Sätlinge sprießen sehen. Auch ohne grünen Daumen überleben einige Gemüsesorten erstaunlich gut und der Geschmack wird die Arbeit auszahlen!