Nachhaltigkeit in der Küche | Zero Waste Guide

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Nachhaltigkeit in der Küche

Beim Essen hört Nachhaltigkeit in der Küche noch lange nicht auf! Wir haben für dich einen Anfänger-Guide zusammengestellt, der die ganze Küche abdeckt! Von Eingemachtem wie bei Oma, über nachhaltige Zero Waste-Gadgets, bis hin zu neuen Küchenmöbeln, haben wir versucht, dich startklar für eine eigene grüne Küche zu machen!

Nachhaltigkeit 1×1: Setzt auf Langlebigkeit!

Kauft Küchenutensilien, Pfannen und Töpfe ein, die die Zeit überdauern und nicht welche, die man zusammen mit der nächsten angebrannten Gemüsepfanne auch schon wegschmeißen kann! Das bedeutet weg mit dem “Non stick-Pfannen” und stattdessen her mit den Eisen- und Kupferwaren! Zugegeben sind Kupferpfannen eine ordentliche Investition, überdauern jedoch Generationen!

Auch bei den Utensilien heißt es quality statt quantity! Sehr günstige Holzlöffel fangen gerne mal an zu faulen, wenn sie häufig beim Kochen verwendet werden. Auch Plastikpfannenwender sind schon kurz nach der ersten Verwendung oftmals unschön, da man sie doch zu häufig vergisst vom Pfannenrand zu nehmen. Ein gutes Messer hingegen lässt sich noch jahrelang nachschleifen!

Doch bei Kochutensilien hört die Nachhaltigkeit in der Küche nicht auf! Eleminiert Zewa und Einweghandschuhe aus eurem Haus! Geht stattdessen zurück zu den guten alten Handtüchern.

Nachhaltigkeit 1×1: Think before you buy!

Experimente in der Küche sind toll, doch bevor ihr zuhause einen ungenutzten Spiralschneider, Wok-Pfannen, acht Auflaufformen in unterschiedlichen Größen und eine riesen Auswahl an ungenutzten Geräten habt, überdenkt, ob ihr das Stück wirklich braucht! Probiert stattdessen häufiger Geräte zunächst bei Freunden aus oder schaut, ob ihr sie mal ausleihen könnt. Steht der Reiskocher bei euch zwei Wochen in der Wohnung, ohne dass ihr ihn benutzt, braucht ihr ihn auch nicht wirklich!

Nachhaltigkeit 1×1: Kochen statt bestellen

Ja ich weiß, Essen vom Lieferdienst oder Fertiggerichte scheinen unheimlich bequem zum Essen zu sein. Aber mal ehrlich: in der Zeit, die es braucht bis der Lieferdienst die Pizza zu deiner Wohnung bringt, kannst du selbst dir allemal auch etwas Schnelles zubereiten!  Falls dir Inspiration für schnelle, einfache Rezepte fehlt, gibt es hier eine Liste mit hausgemachtes veganem Fastfood.

Ein Tipp, der Fast Food selbst zubereiten einfacher machen lässt, sind stets eingemachte Lebensmittel zuhause zu haben. Ob Kimchi, Sauerkraut oder eingemachte Gurken: Kleinigkeiten können an einem regnerischen Sonntag ein ödes Sandwich direkt aufpeppen!

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Nachhaltigkeit 1×1: Kauf lokal und fair

Die Lebensmittel, die du in deine Küche bringst, haben genau so Einfluss auf deine Nachhaltigkeit, wie auch das Zubehör! Also schau, dass du wann immer möglich auf Produkte zurückgreifst, die nicht erst einmal um den Globus fliegen mussten, bis sie bei dir ankamen! Lokale Lebensmittel helfen nicht nur die Erderwärmung zu verlangsamen, sondern auch die Luftverschmutzung in Grenzen zu halten. Von daher: schaut häufiger auf das Ursprungsland!

Nachhaltigkeit 1×1: Bulk up

Indem du bei Lebensmitteln häufiger auf Großverpackungen setzt, kannst du enorm Plastik reduzieren! Natürlich ist komplett unverpackt einzukaufen die beste Lösung, jedoch lassen sich manche Lebensmittel leider noch immer nur schwierig in Unverpackt-Läden kaufen. Kaufe also wann immer möglich komplett ohne Plastikverpackung ein und wenn nicht anders möglich, setze auf Großverpackungen! Meistens sparst du dadurch auch noch!

Nachhaltigkeit 1×1: Verwerte statt verschwende

626 Kilogramm Müll hat jeder Deutsche im Schnitt 2017 produziert. Eine Zahl, die jeden von uns zum Umdenken bewegen sollte! Denn Nachhaltigkeit mag ein Anfang in der Küche sein, doch auf Dauer sollte jede Art von Müll, also auch Bioabfälle zurückgefahren werden!

Verschiedene Projekte, die helfen sollen Lebensmittelverschwendung entgegen zu wirken, habe ich euch in diesem Artikel bereits vorgestellt. Überdenkt bereits im Laden, ob ihr tatsächlich die Menge an Lebensmitteln benötigt oder ob ihr aus Bequemlichkeit einfach mehr als nötig einkauft.

Checkt die Fairteiler eurer Stadt aus! Komplett essbare Lebensmittel werden dort häufig abgegeben, damit andere sie verwerten können. In einer Foodsaving-Gruppe meiner Stadt habe ich so schon lesen können, dass manche Leute schon seit einem Jahr überhaupt kein Brot mehr kaufen mussten, da sie stets welches aus dem Fairteiler nutzen konnten! Die auf Nachhaltigkeit setzende Community ist größer als du vermutest, von daher fang an dich zu informieren!

Was aus dem Brot geworden wäre, wenn es niemand abgegeben hätte? Ihr ahnt es! Komplett essbar wäre es einfach auf der Müllhalde gelandet!

Wenn du also das nächste Mal wieder zu viel Nudeln gekocht hast oder du keine Lust mehr auf die übrige Hälfte Schokoladenkuchen hast, dann bereite aus Resten ein neues Gericht zu, friere die Reste ein oder schau an wen du sie verteilen kannst!

Nachhaltigkeit 1×1: Lass auch deinen Putzschrank grün werden!

Eine grüne Küche muss keine schmutzige Küche sein! Ohne Zweifel sind Bleichmittel, Antirost-Spray und die anderen Verdächtigen alles andere als nachhaltig, doch dafür gibt es Alternativen! In meinem Zero Waste Putz-Kit findet ihr vom Fußbodenreiniger bis Backofenputzmittel alle möglichen DIYs und Tipps für einen natürlichen, reinen Haushalt. Das beste daran? Alles Rezepte sind verpackungsfrei zuzubereiten! So lässt sich Nachhaltigkeit im ganzen Haus umsetzen!

Nachhaltigkeit 1×1: Recycling & remodeling

Auch die grünste Küche kann von Zeit zu Zeit einen metaphorischen Tapetenwechsel vertragen! Doch anstatt die nächste Küchenzeil von Ikea nach Hause zu tragen, schaut doch mal bei Ebay Kleinanzeigen, in den Zeitungsannoncen oder bei markt.de nach eurem neuen Stück Zuhause!  Manchmal findet man das neue Lieblingsstück auch auf Flohmärkten oder Secondhand-Shops auch zu einem echten Schnäppchenpreis! So gibt man dem Stück nicht nur einen Platz fürs zweite Leben, sondern spart ganz nebenbei auch noch eine Menge Geld!

Ein weiterer Pluspunkt? Besonders Holz- und Vintagemöbel finden sich oft in einer unfassbaren Qualität! Da kann Ikea & Co. gar nicht mithalten! Also Wiederverwertung auf dem nachhaltigsten Niveau!

Nachhaltigkeit 1×1: Kompostiere!

Du trennst schon fleißig deinen Müll und denkst du bist dabei aus der Nummer gut raus? Falsch gedacht! Orangenschalen, Kerngehäuse & Co benötigen Sauerstoff, damit der Zersetzungsprozess beginnt. Das Problem dabei an Kompostieranlagen: die Müllbeutel werden so eng aneinander gepresst, dass der ganze Sauerstoff aus den Beuteln gepresst wird. Das Resultat? Die Abfälle haben nicht den nötigen Sauerstoff zum Verrotten und liegen auf den Anlagen eingelagert über Jahrzehnte hinweg ohne zu kompostieren.

Die Lösung des Problems? Ein eigener Kompost! In diesem Blogpost habe ich euch bereits eine ausführliche Anleitung zum eigenen Komposthaufen gegeben. Besitzt ihr weder einen Garten, noch Balkon, könnte auch eine Wurmkiste eine Lösung sein. Wastelandrebel hat dazu einen wirklich ausführlichen Artikel und Erfahrungsbericht geschrieben.

Zuletzt bleibt zu sagen, dass jeder Anfang ein Stück in die richtige Richtung ist! Also stresst euch nicht, sondern versucht jeden Tag etwas besser zu machen!

 

Habt ihr von dem Zero Waste Lebensstil und Ideen, wie ihr Lebensmittel nachhaltig verwenden könnt noch nicht genug bekommen? Auf unserem Instagram-Kanal versorgen wir euch regelmäßig mit News und inspirierenden Beiträgen zum Thema Minimalismus und nachhaltiges Leben. Weitere Beiträge zum Thema Zero Waste findet ihr auch in unserer Rubrik.