Reduziere Küchenabfälle und Lebensmittelabfälle mit diesen Tipps!

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Mit meinem Interesse für Minimalismus und Zero Waste ist mein Konsumverhalten ganz automatisch bewusster geworden. Statt alles ohne nachzudenken zu kaufen, frage ich mich mittlerweile viel häufiger, ob ich ein Produkt tatsächlich benötige, bevor ich es kaufe. Besonders bei Lebensmitteln ist mir seitdem aufgefallen,  wie viel ich zuvor durch übermäßiges Einkaufen wegschmeißen musste! Doch nur so viele Lebensmittel einzukaufen, wie man auch tatsächlich verbrauchen kann, kann einen nur begrenzt Abfälle einsparen.

Wie ich euch schon in meinem Artikel über richtiges Kompostieren berichtet habe, läuft industrielles Kompostieren oft lediglich auf Jahre langes einlagern von Bio-Abfällen hinaus. Was also noch besser ist als nur bewusst konsumieren? Zusätzlich noch Abfälle verwerten! Deshalb: Reduziere Lebensmittelabfälle mit diesen Tipps!

Reduziere Lebensmittelabfälle mit diesen Tipps

    1. Weniger Bananen- oder Gemüseschalen: Wer sein Gemüse nicht direkt mit Schale essen möchte, schmeißt oftmals einen großen Anteil des gekauften Produktes direkt in die Tonne. Übrig gebliebene Gemüseschalen und sogar Bananenschalen lassen sich deshalb prima als Chips verwerten! Hier findest du einen ganzen Artikel, was du mit Bananenschalen sonst alles anstellen kannst.
    2. Zu viel Reis oder Couscous gekocht? Kein Problem, denn zu viel gekochtes Getreide eignet sich spitze zum Zubereiten von Kernigen Crackern! Und dafür ist weder besonderes Kochtalent, noch viele weitere Zutaten nötig.

      Dein Gefrierschrank ist dein bester Freund!

    3. Einfrieren und einmachen! Das klingt so einfach, doch indem man zu viel Gekochtes oder zu viel gekauftes Obst einfriert, hat man nicht nur homemade fast food im Gefrierschrank, sondern auch Abfall gespart! Wem der Platz im Gefrierschrank ausgeht: Suppen, reifes Obst oder übriges Gemüse lässt sich auch prima Einlegen oder Einkochen!
    4. Lagere deine Lebensmittel richtig! Frische Kräuter, Radieschen oder Blattgemüse verwelken schnell, deshalb kümmere dich um eine ordnungsgemäße Lagerung! So halten Lebensmittel länger und du hast mehr Zeit, um sie zu verbrauchen.
    5. Verarbeite Obstkerngehäuse oder Gemüsestränge bei Speisen gleich mit! Du frühstückst gerne Apple Pancakes oder Porridge, dann reibe den Apfel einfach komplett in die Speise! Wird das Obst im Anschluss noch gekocht, wirst du den Unterschied gar nicht bemerken!
      Du schneidest den Strung von Salaten, Brokkoli oder anderem Gemüse weg? Etwas kleiner geschneidet, wirst du den Strung in der Speise gar nicht bemerken!

      Schütze Lebensmittel davor, dass sie schon vor dem Verkauf im Abfall landen!

    6. Unterstütze den Kauf von krummem Obst und Gemüse! Denn Lebensmittelabfälle fangen schon vor dem Kauf an! Nur 50 Prozent des geernteten Obst und Gemüses kommen letztendlich tatsächlich in den Verkauf. Warum? Weil die geerntete Ware zu krumm, zu klein oder zu groß ist. Etepetete und andere Retterboxen setzen sich deshalb dafür ein, dass auch für den Handel zu unkonventionelles Obst verkauft wird. Die gelieferten Retterboxen sind stets plastikfrei verpackt und aus deutschem Anbau – we like!
    7. Reduziere Lebensmittelabfälle und deine Einkäufe, indem du deine Vorräte häufiger checkst. Wer kennt sie nicht, die Gläser und Packungen ganz ganz hinten im Schrank, die man irgendwie nie beim Kochen verwendet. Und dann, bei dem nächsten Großputz schaut ab man auf das Verfallsdatum, was jetzt schon vier Jahre zurück liegt. Klar sollte man nicht alles wegschmeißen, sobald das Mindesthaltbarkeitsdatum abgelaufen ist. Doch verbraucht Lebensmittel bevor sie überhaupt ablaufen können!
    8. Werdet kreativ beim Kochen! Ihr habt extra für den vietnamesischen Reisnudelsalat Koriander gekauft oder wisst einfach nicht wie ihr den frischen Meerrettich noch aufbrauchen sollt? Dann schmeißt Google an, um nach Rezepten zum Aufbrauchen von Zutaten zu finden! Chefkoch bietet beispielsweise sogar eine Funktion an, um Rezepte nach Zutaten zu suchen.
    9. Plant eure Speisen! Ihr geht spontan den Wocheneinkauf erledigen und schmeißt in den Einkaufskorb, was euch gefällt? Das Resultat wird meist das gleiche sein. Man hat einen Haufen an Lebensmitteln, die sich nicht wirklich in Speisen kombinieren lassen, weil man sie einzeln gut fand. Deshalb plant, was ihr kochen wollt, damit ihr das einkauft, was zusammen verbraucht werden kann!

      Lebensmittel retten im digitalen Zeitalter

    10. Werft Lebensmittel erst weg, wenn sie auch tatsächlich nicht mehr essbar sind. Und nicht mehr essbar bedeutet hier nicht ein paar Tage nach dem Mindesthaltbarkeitsdatum, sondern verdorben! Hier gibt es einen Artikel darüber, wie lange über das MHD man Lebensmittel tatsächlich noch verzehren kann – deshalb erst mal probieren bevor es im Müll landet!
    11. Lebensmittel retten per App! Kenn ihr Togoodtogo schon? Dort kann man Speisen, die in Restaurants oder Bäckereien am Tag nicht verkauft wurden, abends zu einem kleinen Preis abholen. Reduziere Lebensmittelabfälle so schon indem du Speisen überhaupt kaufst!
    12. Foodsharing. Und das bedeutet Lebensmittel sowohl vor dem eigenen Müll, als auch dem Müll anderer retten! Reduziere Lebensmittelabfälle ganz einfach, indem du Obst und Gemüse, was du nicht verbrauchen kannst einfach bei Fairteilern abgibst. Anders herum kannst du dort auch Lebensmittel abholen, die andere nicht mehr wollten! Wer weit weg von Fairteilern lebt, kann auch dank Facebook-Gruppen beim Lebensmittel retten helfen! So gibt es in jeder größeren Stadt Foodsharing-Gruppen, in denen nicht mehr gewollte Lebensmittel einen Abnehmer finden wollen.
    13. Containern! Das mag gerade in ländlicheren Gegenden unüblich sein. Doch es ist enorm, was bei vielen Supermärkten noch heute im Müll landet. Gerade für Einsteiger mag sich das komisch anfühlen, von daher ist es vielleicht am Anfang am einfachsten bei Leuten mitzugehen, die bereits Erfahrung im Containern haben. Die können einen meist auch Tipps geben, bei welchen Supermärkten in der Umgebung sich das Containern lohnt und wer es auch duldet bzw vielleicht sogar unterstützt.

Habt ihr von dem Zero Waste Lebensstil und Ideen, wie ihr Lebensmittel nachhaltig verwenden könnt noch nicht genug bekommen? Auf unserem Instagram-Kanal versorgen wir euch regelmäßig mit News und inspirierenden Beiträgen zum Thema Minimalismus und nachhaltiges Leben. Weitere Beiträge zum Thema Zero Waste findet ihr auch in unserer Rubrik.

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