Vorteile des Minimalismus | Entdecke die Einfachheit

Verringe deinen okologischen Fußabdruck mit Minimalismus als Lebensstil.
Vorteile des Minimalismus. Wie man durch ein minimalistisches Leben mit sich selbst mehr im Reinen ist. Ein einfaches Leben kann vielfältiger sein, als man glaubt.

Mit wenig viel erreichen, dass wünscht man sich doch oft, beim Minimalismus ist es Programm. Es überrascht wie schnell man die Vorteile des minimalistischen Lebens erzielt, wenn man sich drauf einlässt. Dabei sind die Effekte vielfältig und man beeinflusst nicht nur sich selbst positiv. Und das alles ohne viel Aufwand? Lest selbst.

Am richtigen Ende sparen

Fangen wir mit dem offensichtlichem an, wer weniger konsumiert spart Geld an allen Ecken. Angefangen beim Platz sparen, wer weniger Raum braucht spart. Erste Möglichkeit ist eine kleinere Wohnung und somit Miete. Die Zweite ist die Entscheidung für ein Tiny Haus, hier bezahlt man weniger für das Grundstück. Haben oder nicht haben/ kaufen oder nicht kaufen, das ist hier die Frage. Man fängt bei kleinen Dingen an, beispielsweise brauche ich wirklich noch ein Paar Schuhe? Dann arbeitet man sich in gewisser Weise hoch zu den wahren Portemonnaieschonern, wie einem Auto.

Lebe deine Träume

Weniger oder gar keine teure Anschaffung machen, bedeutet nicht nur sparen, sondern auch wenige oder keine Verschuldungen.  Weiterhin kann ich von dem gesparten Geld flexibler sein, da keine Altlasten ihren monatlichen Tribut fordern. Dies kann ganz variable ausgelegt werden. Es kann mehr Geld für neue Hobbys da sein, womit man sich selbst Gutes tut. Eine andre Möglichkeit ist das Gesparte in Bionahrung zu investiert der Tiere und Pflanzen zu Liebe. Spenden ist ebenfalls möglich, gut für das Karma und eigene Gefühl. Es ist ebenfalls nützlich, wenn man teure Ziele hat wie große Reisen oder eine eigene Firma gründen. Anderseits kann man auch bei dauerhaft niedrig bleibenden Geldbedarf sich für Teilzeitarbeit oder unbezahlten Urlaub entscheiden. Oder die Freiheit nicht nach Bezahlung, sondern nach Arbeitsklima, Kollegen und Begeisterung für die Arbeit sich den Job auszuwählen.

Minimalismus Ohne Auto

Tatsächlich erzeugt der Verzicht auf ein Auto, bzw. überwiegende Nutzung von Alternativen, gleich mehrfach Vorteile, neben den Kosteneinsparnissen und der Umweltschonung. Kein Stau oder Parkplatzsuche rauben einem die Zeit und Nerven, stattdessen bewegt man sich entspannter an der frischen Luft. Gerade wenn man somit mehr zu Fuß oder mit Rad unterwegs ist lebt man nicht nur gesünder, spart sich das Fittnessstudio, sondern bekommt durch das Sonnenlicht, selbst bei Indirekter, bessere Laune. Die Bewegung kurbelt zu dem den Kreislauf an, sorgt für frischen Energieschub und tut dem Rücken anstelle des ganzen Sitzens auch noch gut.

Ende gut alles gut

Nicht nur für Rücken und Bandscheiben ist die Bewegung an frischer Luft wohltuend, grade im Winter rettet frische Luft unsere Nasen- und Schleimhäute vorm austrocken durch trockene Heizungsluft und senkt so die Wahrscheinlichkeit einer Erkältung und stärkt obendrein durch Abhärtung das Immunsystem. Am Ende des Tages Ende schläft man besser und kann fitter in den nächsten Morgen starten. Minimalismus tut also bis in die Nacht gut.

Memory & Future

Anstatt also krank im Bett zu liegen, im Stau den Rückspiegel anzuschreien, beim Shoppen von unnötigem Ballast in der Warteschlange zu stehen oder sich auf Arbeit stressen zu lassen, kann man morgens erholt aufstehen und die Dinge tun, die man gern macht mit Denjenigen die man gerne hat. Statt also materille Sachen zu sammeln die einem Platz stehlen, werden Erfahrungen und neue Erinnerungen geschaffen.  Erlebnisse welche uns glücklich machen senken unser Stresslevel und schütten vermehrt Glückshormonen aus. Dies minimiert die Gefahr von chronischen Erkrankungen und lässt uns somit positiver in die Zukunft sehen.

Eigentum verpflichtet

Alles was wir besitzen erwartet immer wieder unsere Aufmerksamkeit selbst wenn es nur das abstauben ist. Doch oft müssen wir mehr für unsere Besitztümer machen, zum Beispiel sie warten, reparieren und pflegen. Wer weniger besitzt ist am Ende auch schneller fertig mit aufräumen und putzen.

Qualität statt Quantität

Minimalismus verhindert im Übrigen auch lange Suchereien. Denn mit weniger Sachen ist Wahrscheinlichkeit größer, dass alles einen eigenen Platz hat. Das Stapeln bis in die hinterste Ecke hat ein Ende. Wer auch bei Anziehsachen eher auf Qualität statt Quantität wert legt, ist morgens oft schneller. Denn wer ein überfüllten Kleiderschrank besitzt, bekommt häufig das Gefühl nichts passendes zum Anziehen zu haben. Minimalisten hingegen bewahren nur ihre Lieblingskleidung im Schrank auf. Durch seltenere Shoppinggänge ist auch mehr Geld für hochwertigere Kleidung da. Schließlich wer für Qualität mehr Geld ausgibt hat meist auch länger was von den Kleidungsstücken. Somit muss man seltener einkaufen, da seltener was kaputt geht. Wer also nachdem Lebensstil des Minimalismus strebt spart doppelt.

Kaputt und weg

Alles was man besitzt kann kaputt gehen, folglich wer weniger besitzt hat seltener und insgesamt weniger Verluste. Hinzu kommt das der minimalistische Lebensstil auch für weniger Verpackungsmüll durch seltenere und gemäßigte Einkäufe sorgt. Durch beide Faktoren wird weniger Müll produziert und so entsteht ein weiter Sparpunkt bei den Entsorgungsgebühren. Denn in manchen Regionen werden für größere Mülltonnen höhere Gebühren angesetzt, ebenso wie Sperrmüll- und Mülltütenkosten verringert werden. Im Endeffekt wird natürlich auch die Umwelt geschont, denn nachhaltig wohnen verursacht eine geringere Abfallproduktion und der eigene ökologische Fußabdruck wird kleiner.

Das Erlösende am Minimalismus

Einfach Leben, ohne den neusten Trends hinter her zu laufen entspannt, denn man nimmt sich den Druck von zu hohen Erwartungen an sich selbst und wird gelassener auch im Umgang mit anderen. Im Minimalismus setzt man  stattdessen auch oft auf Sharing oder Schenk- und Tauschbörsen geht, um gegen die Wegwerfgesellschaft vorzugehen und zu sparen, hat meist auch mehr Kontakte und ist offener für Fremde. Dies stärkt das eigene Gemeinschaftsgefühl und schenkt ein Einblick in unterschiedliche Lebenswege zum Glück.

Dankbar sein für das Kleine

Die Kleinigkeiten genießen, die es gratis in jedem Leben gibt. Darunter fallen schöne Abende mit Freunden, ein Lächeln, Umarmungen die man geschenkt bekommt, freundliche Worte und Gesten. Halt alles was einem zeigt, dass man andren was bedeutet. Allgemein scheint man dem Sein mehr Bedeutung zu geben, wenn man sich mehr auf die Begegnungen und Erlebnisse im Leben konzentriert. Wenn man dadurch auch noch der Natur gutes tut hat man auch gleich ein viel reineres Gewissen und steht zufriedener mit sich selbst vorm Spiegel.

Danke für das Lesen bis zum Schluss, hoffentlich erkennt man wie der Minimalismus ein soviel mehr geben kann, als man auf den ersten Blick denkt. Habt ihr noch weitere positiven Seiten, schreibt es gerne in die Kommentare.

 

Bildquelle: www.pexels.com