4 Dinge, die du wissen solltest | Tiny House Bauen

Es ist soweit: du möchtest endlich dein Leben entschleunigen und hast dich entschieden ein  Tiny House selber zu bauen. Die kleinen Holzhäuser sind in Deutschland mittlerweile sehr beliebt. So ein Projekt will gut geplant sein, damit man nicht Geld und Zeit verschwendet. Hier sind ein paar Dinge, die ihr euch vorher überlegen solltet.

Tiny House, Holzhaus, Minihaus?

Der Begriff Tiny House umfasst viele verschiedene Bauweisen. So kann ein Tiny House zum Beispiel auch ein umgebauter Container sein oder auch ein Zirkuswagen. Zu allererst solltet ihr euch entscheiden, welche Art von Tiny House ihr bauen wollt. Die wohl bekannteste Art ist das klassische 3,5 Tonnen Tiny House auf einem Anhänger. Dank des geringen Gewichts lässt es sich leicht ziehen bringt jedoch einige Einschränkungen bei der Ausstattung mit sich.

Stationär oder flexibel

Wenn ihr euch entschieden habt, welche Art von Tiny House ihr selber bauen wollt stellt sich die nächste Frage: Die Frage nach der Bauweise. Möchtet ihr ein Tiny House bauen, das sich wie ein Wohnwagen überall mit hinnehmen lässt oder wollt ihr eher Monate lang an einem Ort bleiben? Auch wenn ihr das Minihaus das ganze Jahr über bewohnen wollt müsst ihr euch Gedanken um Dämmung und Heizung machen. Ein Holzgestell mit Dämmung ist oft die klassische Variante für den Bau. Stahl ist wasserabweisend und hält die Feuchtigkeit draussen. Bei beiden Varianten ist ein richtiger Wandaufbau, sowie die Statik sehr wichtig. Wenn ihr euch nicht sicher seid, zieht ein Architekturbüro oder eine Schreinerei in euerer Nähe zu Rate.

Größe, Anordnung etc.

Danach ist es Zeit sich Gedanken um die Größe eures Hauses zu machen. Wie groß soll die Grundfläche sein? Wie viel Platz bietet das Fundament oder Fahrgestell auf dem ihr baut? Wie hoch darf das Ganze maximal sein? Nachdem ihr diese etwas trockenen Formalien geklärt habt geht es an den erfreulicheren Teil: die Planung des Innenraums. Es gibt mittlerweile einige gute Tools, die euch helfen euren Grundriss und Innenraum zu planen. Das macht nicht nur Spaß, sondern gibt euch auch einen realistischen Einblick, wie euer Tiny House später aussehen wird. Da steigt die Vorfreude. Ein gutes Tool ist zum Beispiel SketchUp. Mit dem 3D-Modellierungstool sind eurer Kreativität keine Grenzen gesetzt.

Budget, Zeit und Kompetenz

Eine gute Planung macht des eigentlichen Bauprozess um einiges einfacher. Es juckt einem natürlich in den Fingern und man möchte sofort loslegen aber nehmt euch genügend Zeit, um einen genauen Plan zu erstellen bevor ihr loslegt. Folgendes solltet ihr euch überlegen: Wie viel Zeit habt ihr zu Verfügung? Speziell wenn man sein Tiny House in den Ferien bauen möchte oder extra dafür Urlaub nimmt sollte man sich bewusst sein wie viel Zeit der Bau in Anspruch nimmt. Welches Budget habt ihr zur Verfügung? Am Besten stellt ihr zu Beginn eine Kalkulation auf in der ihr Material, Einrichtung, elektronische Geräte, Versicherung usw. berechnet bevor es losgeht. Und dann noch die Frage nach der Kompetenz. Einen Nagel in die Wand schlagen kriegt denke ich mal jeder hin. Aber ein Haus bauen? Man sollte sich bewusst sein, dass ein Hausbau eine Herausforderung darstellen kann, die handwerkliche Fähigkeiten und Ausdauer verlangt. Aber wenn ihr durchhaltet könnt ihr am Ende umso stolzer auf euere Ergebnis sein.

 

Bildquellen: unsplash.com, pexels.com

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