Zero Waste

Du möchtest Zero Waste leben und fragst dich “wo am besten anfangen?”.
So ging es mir vor gut zwei Jahren auch! Seitdem versuche ich meinen Alltag nach bestem Gewissen verpackungsfrei und so nachhaltig wie möglich zu gestalten. Mein Alltag ist auch nach 25 Monaten nicht perfekt zero waste. Denn der Zero Waste Lifestyle ist viel mehr eine Reise, statt eine Veränderung von heute auf morgen.

Zahnseide, Makeup, Konserven und Tupperdosen – all das will aufgebraucht, ja verbraucht werden, bevor man es mit nachhaltigen Alternativen austauscht. Und das ist auch heute noch ein Prozess des Ausprobierens und Scheiterns. Ein neues, verpackungsfreies Deo finden dauert meist länger als gewünscht und auch der Lieblings-Mascara ist nicht so schnell mit einer nachhaltigen Alternative auszutauschen. Meine Erfahrungen im Bereich Zero Waste Badezimmer teile ich mit euch regelmäßig – und freue mich über Austausch mit euch!

Ihr wollt jetzt sofort anfangen? Dann empfehle ich zunächst einmal euren Müll zu untersuchen. Yes. Den jetzigen. Ganz ungeschönt, ganz realistisch. Schau ihn dir an und fang an zu analysieren. Mit was produzierst du den meisten Abfall.

Obst und Gemüse? Gut. Sehr gut. Aber dann doch nicht perfekt. Schau dir mal meinen Artikel über Kompostieren at home an. Lese und staune, denn selbst Bio-Abfälle sind Müll, der teilweise Jahre benötigt, um sich abzubauen. Deshalb heißt zero waste in vielerlei Hinsicht auch bewusster Konsum. Konsumiere nur was du benötigst und versuche auch deine Bio-Abfälle zu minimieren.